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Aktuelle Ausstellungen





20. Februar bis 5. April 2010
Stadtgalerie Bamberg - Villa Dessauer
Di-Do 10-16 Uhr, 12-18 Uhr

Noch mal leben vor dem Tod
Eine Ausstellung über das Sterben


Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Herausgelöst aus Familie und Alltag sind Tod und Sterben zu tabuisierten Erfahrungen unserer Gesellschaft geworden. Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen und Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind. Die Aufnahmen für die schwarz-weißen Großformate entstanden kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod der Porträtierten.

    

Die Ausstellung berichtet von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Sterbenden und lässt sie noch einmal zu Wort kommen. Die meisten der sechsundzwanzig Porträtierten haben ihre letzte Zeit in einem Hospiz verbracht. Hospize sind Lebensorte für Sterbende. Sie bieten Schwerstkranken die Möglichkeit, ihr Lebensende so schmerzfrei und bewusst wie möglich zu verbringen.
Die Museen der Stadt Bamberg zeigen gemeinsam mit der Hospiz-Akademie Bamberg und dem Hospizverein Bamberg die vielfach preisgekrönte Wanderausstellung. Die Ausstellung wird durch ein kulturelles, theologisches und wissenschaftliches → Rahmenprogramm begleitet. Das Ausstellungsprojekt bietet zudem Schülerinnen und Schülern ab der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, sich mit den existentiellen Fragen von Tod und Sterben auseinander zu setzen. Nach vorheriger Anmeldung werden Schulklassen von erfahrenen Hospizmitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die Ausstellung begleitet.

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf den → Seiten der Hospitz-Akademie Bamberg.
Zum Angebot für Schulklassen hat die Hospitz-Akademie eine eigenen → Onlinebereich geschaffen.
Kurzinformationen erhalten Sie im → Informationsblatt für Schulklassen.

Flyer zur Ausstellung




20. März bis 7. November 2010
(Bis 19. März 2010 nur für angemeldete Gruppen!)
Historisches Museum Bamberg
Mo-So 9-17 Uhr

Im Fluss der Geschichte.
Bambergs Lebensader Regnitz


Die von der UNESCO ausgezeichnete Ausstellung, die innerhalb von sechs Monaten 18.000 Besucher in das Historische Museum Bamberg lockte, wird aufgrund der großen Beliebtheit am 20.3.2010 wieder eröffnet.

Unter dem Motto „Nachhaltigkeit lernen“ hat das Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ die Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“ als offizielles deutsches Dekadeprojekt 2010/2011 ausgezeichnet. Das Historische Museum Bamberg setzt nun aufgrund des großen Zuspruchs in Kooperation mit dem Flussparadies Franken die erfolgreiche Sonderausstellung für eine weitere Saison fort.
Die Sonderschau zeigt auf, wie eng Stadt- und Flussgeschichte in Bamberg verknüpft sind und fokussiert die Bedeutung des Flusses für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Stadt und Region. Sie stellt so die Verbindung von Geschichte, Kultur und Natur dar. Hierbei werden die unterschiedlichen Themen Brückenbau und Architektur, Ökologie und Archäologie, Schifffahrt und Kanalbau, Handwerk und Freizeit am Fluss aufgegriffen und in Beziehung gesetzt.
Die Ausstellung regt durch interaktive Elemente zum Mitmachen an und wird auch 2010 durch ein Begleitprogramm ergänzt, das durch Aktionen und Führungen die Ausstellung mit Stadt und Region verbindet. Auch in diesem Jahr werden wieder museumspädagogische Programme für Kindergärten und Schulen angeboten. Darüber hinaus ist die Ausstellung um neue Objekte und Themen erweitert worden. Ein besonderes Highlight bleibt auch heuer der Audio-Guide, der durch eine multimediale GPS-Führung die Ausstellung mit der UNESCO-Welterbestadt verbindet.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter → www.lebensader-regnitz.de



Wie und warum entstand die Ansiedlung am Fluss, die später zur Stadt wurde? Welche Bedeutung hatten die Mühlen für die Stadtentwicklung und Stadtgeschichte? Was sind Fischwinterungen? Wie sind die Schiffe früher den Fluss hinauf gefahren? Wie kommt es, dass Hochwassermarken in der Stadt an Stellen zu finden sind, wo heute weit und breit kein Fluss mehr zu sehen ist? Warum gibt es am Alten Rathaus zwei Brücken? Die Ausstellung wird viele Fragen aufzeigen und beantworten.



Auch im Jahr 2010 wird es wieder ein vielseitiges Rahmenprogramm geben. Während der Wintermonate ist die Ausstellung allerdings nur für angemeldete Gruppen geöffnet. Die Museen der Stadt Bamberg bieten auch in dieser Zeit verschiedenen → museumspädagogische Programme für Schulklassen und Jugendguppen an.

Flyer zur Ausstellung